CSD Deutschland e.V. - Dein LGBTIQ*-Netzwerk
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Der CSD Deutschland e.V. versteht sich als Dachverband aller deutschen Christopher Street Day-organisierenden Vereine, Initiativen und Projekte.
Gemeinsam gegen den Hass: Unser Statement zum gestrigen Anschlag auf den CSD Berlin
Wir sind tief erschüttert, fassungslos und unendlich traurig über den schrecklichen Anschlag am Rande des gestrigen Christopher Street Days im Berliner Tiergarten. Was ein friedliches, farbenfrohes Fest der Liebe, der Vielfalt und der Gleichberechtigung sein sollte, wurde durch einen feigen Akt brutaler Gewalt jäh zerrissen.
Unsere Gedanken, unser tiefstes Mitgefühl und unsere Trauer sind in diesen schweren Stunden bei der Familie und den Freund*innen der Opfer.
Wir hoffen inständig auf eine schnelle und vollständige Genesung aller teils lebensgefährlich verletzten Menschen. Unser tiefster Dank gilt zudem den unzähligen Ersthelferinnen, den Rettungskräften und der Polizei, die vor Ort unter extremen Bedingungen Großartiges geleistet haben.
Dieser Angriff galt nicht nur den Menschen im Tiergarten – er galt dem @csd.berlin.pride – er war ein Angriff auf uns alle, auf unsere offene Gesellschaft, auf die Freiheit, so zu leben und zu lieben, wie wir es wollen. Ein Angriff, der uns mitten ins Herz treffen sollte, um Angst und Spaltung zu säen.
Doch wir werden uns nicht spalten lassen.
Berlin steht seit jeher für Offenheit, Toleranz und ein solidarisches Miteinander. In Momenten wie diesem rücken wir nur noch enger zusammen. Dem Hass, dem Extremismus und der Gewalt setzen wir unsere unerschütterliche Solidarität und unsere Gemeinschaft entgegen. Wir lassen uns unsere Freiheit und unsere Sichtbarkeit nicht nehmen.
Heute trauern wir gemeinsam. Und ab morgen stehen wir wieder gemeinsam auf – füreinander, für die Vielfalt und für eine Welt, in der niemand wegen seiner Identität oder Lebensweise um sein Leben fürchten muss.
Berlin hält zusammen.
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Unterm Regenbogen akzeptieren wir uns
In den letzten Monaten konnte man in Teilen der Community etwas beobachten, das im ersten Moment seltsam anmutet. Vor allem, da es an das Agieren rechts-konservativer Kreise erinnert und deren Sprache aufgreift. Da demonstrieren lesbische Frauen beim CSD gegen trans*...
Wir sind in Gefahr. Alle.
Schallte uns jahrelang die Frage entgegen, was wir denn - nach der Öffnung der Ehe - noch wollen, so fällt diese Antwort mittlerweile leicht. Leider. Was wir wollen ist: Sicherheit! Denn nicht nur unsere errungenen Menschenrechte als LGBTIQ* sind wieder in Gefahr....
Wir stehen fest an der Seite unserer trans* Geschwister
Wir alle wissen, dass Trans*- und Queerfeindlichkeit in Deutschland und weltweit alltäglich sind und sich in menschenfeindlichen Gesetzen und Gewalt, Kommentaren bis hin zu Angriffen auf der Straße, in rechtsextremen und konservativen Narrativen, und auch in linken Strukturen seit Jahrzehnten äußern.








